Abschußplan muss erhöht werden

Pösing. (tk) Am Freitagabend konnte Christian Drexler der neue 1. Vorsitzende zur Jagdgenossenschaftsversammlung des Pösinger Jagdreviers unter einer stattlichen Anzahl von Jagdgenossen auch den 1. Bürgermeister Edmund Roider sowie die Jägerschaft im Landgasthof Weitzer begrüßen.
Der Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden viel kurz aus, da die Zusammenarbeit mit Jagdpächter Johann Bauer hervorragend ist und keine Probleme aufgetaucht sind, so Christian Drexler. Auf Wunsch der „Chefin“ des Landgasthofes, Andrea Weitzer wurde das Essen, gestiftet vom Jagdpächter vorgezogen. Im Anschluss erhielt das hervorragend zubereitete Rehragout wie im letzten Jahr nur Bestnoten von Jagdpächter und den Jagdgenossen.    
Für den kurzfristig verhinderten Kassier Franz Roider übernahm Kassenprüfer Konrad Steinkirchner dessen Part und zeigte die Kontobewegungen der Jagdgenossenschaft auf. Zusammen mit Jagdgenossen Thomas Kerscher wurde die Kasse zuvor geprüft und korrekte Führung bescheinigt. Demgemäß folgte auch die Entlastung einstimmig. 
Über die Verwendung des Jagdpachtschillings folgte nach kurzer Diskussion die einstimmige Abzustimmung zur Verwendung für den Wegebau, hier appellierte der Vorsitzende an die Mitglieder eventuelle gewünschte Ausbesserungen an ihn heranzutragen.  
Das die Jagdgenossenschaft schon über viele Jahre den Jagdpachtschilling zum Wegebau zur Verfügung stellt, dafür sprach der 1. Bürgermeister Edmund Roider seinen Dank aus. Dem Jägdpächter Johann Bauer und seiner Jägerschaft dankte er für die Hege und Pflege des Jagdreviers. 
Nachdem vor kurzen eine neues Verbissgutachten erstellt wurde, das eine Erhöhung des Abschußplanes pro Jahr um 3 Rehe vorsieht, hat sich Jagdpächter Johann Bauer um eine Aufstockung seiner Jägerschaft bemüht. Mit Heinz und Dagmar Staigmüller aus Strahlfeld konnte er zwei neue und erfahrene Mitjäger für das Pösinger Revier gewinnen. Zusammen mit ihnen wird er sich vermehrt um das Schwarzwild kümmern. Die Sauen sind in den letzten Jahren immer mehr geworden, so hatten wir im abgelaufenen Jahr 8 Abschüsse zu verzeichnen. So eine Sau erfordert an die 100 Stunden bis man sie erfolgreich zur Strecke bringt, so Bauer. Durch die weiter voranschreitende Kulturveränderung sind Rebhühner eine absolute Rarität im Revier geworden.
Unter dem Tagesordnungspunkt Wünsche regte Jagdgenosse Josef Weigl an, das Jagdrevier zusammen mit den Jagdpächter in einem Rundgang mit allen Jagdgenossen zu erkunden, viele kennen das weitläufige Revier gar nicht, so Weigl. Johann Bauer nahm diese Anregung gerne auf, er werde sich mit seiner Jägerschaft darum kümmern und ein Programm für diese „Wanderung“ vorbereiten. 

abschussplan

v.l. neuer Mitjähger Heinz Staigmüller, Jagdpächter Johann Bauer, Mitjäger Siegfried Lang und 1. Bgm. Edmund Roider

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